Hab mir vor kurzem das Regelwerk geholt; fand vor die Storry schon sehr interessant und werde das jetzt für meine nächste Runde benutzen.

Ist sehr schön illustriert und beschrieben und es gibt auch einige Abenteuer die die Welt näher bringen.

Folgen

So die Vorbereitungen für die erste Runde sind auch schon getroffen. Mal sehen wie sich die Chars verhalten da es sich um ein Setting handelt und die Welt schon wirklich abgefuckt ist.

, und misstrauische Menschen und Wilde soweit das Auge reicht. Bestimmt ein schock für moderne Menschen :devil_rm:

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Wobei man ja sagen muss das es das ja, traurigerweise, in unserer Zeit immer noch gibt; ist eben nicht so präsent.

sind schon eine Furchtbare Rasse :sulk_rm:

In zwei Tagen geht's endlich los mit der ersten Besprechung der Runde :hype_rm:

@Tealk Ihr nutzt doch hoffentlich Safety Tools...

@Tealk Safety Tools sind verschiedene Methoden, die es allen Beteiligten ermöglichen sollen, zu sagen, wenn ein Thema zu unangenehm wird oder etwas in mir berührt, dass mich traurig macht oder hilflos oder mir die Freude am Spiel nimmt. Das Ziel ist, dass sich alle sicher und wohl fühlen und auf das Spiel einlassen können. Mir hilft das sehr, wenn ich weiß, dass ich mich jederzeit und niedrigschwellig einbringen kann. Umsomehr bei krassen Settings oder Themen. Menscheno... wären mir zB. zu viel.

@Sten also bei mir fällt das unter Kommunikation, wer es bei einem Kommunikationsspiel wie Pen and Paper nicht schafft das auszudrücken hat irgendwas falsch gemacht. :what_rm:

@Sten ich glaub ich hab ein paar Bücher die du niemals anfassen solltest :lurk_rm:

@Tealk Einige Tools:
* Vorgespräch: Themen sammeln, die die Beteiligten nicht erleben möchten ("Grenzen") oder die bitte nicht ausgeführt werden sollen ("Schleier")
* "Stopp" oder "X", als Karte oder im Chat oder gesagt: das Spiel sofort unterbrechen und die Szene überspringen, ohne das begründen zu müssen, um das Thema dadurch nicht nochmal auf den Tisch zu bringen, vielleicht im Nachhinein besprechen
* so ähnlich: "Mir wirds langsam unangenehm" oder "N"

Vielleicht ist ja was für euch dabei 🙂

@Tealk Als ich angefangen habe, wusste ich noch nicht, wie der Hase läuft und dass das möglich ist. Und gleich bei meinem ersten Spiel habe ich etwas erlebt, dass mich noch heute beschäftigt. Hätte ich die Methoden gekannt, wäre das vielleicht ansders gelaufen. Das tut mir leid für mich, aber auch den SL und das Hobby, dass mir das noch immer nach geht. Ich finde es cool, wenn die Spielleitung das explizit einführt, weil dann wissen es alle. Und manchmal fehlen eben Worte...

@Tealk Ja, das mit den Büchern glaube ich auch. Und Thorsten hat bestimmt auch ein paar 🙂 Zum Glück weiß ich das in der Regel, bevor ich das Buch lese.

@Sten Es erschließt sich mir immer noch nicht so ganz wofür man dafür eine Begrifflichkeit benötigt sowie eine Anleitung was man machen kann.

Ein "Stopp" sollte ja jeder in der Situation zusammen bekommen, vielleicht ist das auch wieder mal eins der Sachen bei dem ich nicht folgen kann.

@Tealk 🙂 Ich vermute mal, du bist recht selbstbewusst und wortgewandt. Das sind nicht alle. ☺️ Wenn "Stopp" für dich funktioniert, ist das doch super. Wenn du das am Anfang sagst, dann wissen es alle und sind sensibilisiert. "Stopp" ließe sich sagen und im Chat tippen. Wie das Vorgehen ("Methode") heißt, und welches die Gruppe wählt, ist ja nicht wichtig, also mir zumindest nicht. Wichtig wäre mir, dass es etwas gibt. Wie gesagt: my opinion. Wollte ich dir gerne zur Verfügung stellen.

@Sten ich glaub ich hab das noch nie in irgend einer Runde vorher angesprochen ich hatte aber auch noch nie jemanden der mit irgend was in meinen Szenen ein Problem hatte.
Wenn wurde es nicht Kommuniziert aber das bezweifle ich ein wenig weil dann spielt man ja in der Gruppe nicht weiter.

@Sten ganz überreiß ich es immer noch nicht, selbst wenn ich neu dabei bin, die einzige Aufgabe eines Spieler ist eig. zu Sprechen; warum genau geht das dann nicht bei "hay, das ist jetzt grad irgendwie nicht so cool" :what_rm:

@Tealk Ich finde die Hürde recht hoch, im laufenden Spiel, umgeben von anderen, denen es anscheinend nichts ausmacht, meine Gefühlslage zur Verfügung zu stellen. Ich weiß ja auch nicht, wie die anderen reagieren werden. Vielleicht traue ich mich und dann kommt eine Rückfrage ala "Wasn bei dir los?" Kann ich vorher alles nicht wissen. Und, wie gesagt, nicht alle Menschen sind selbstbewusst. Ich finde, da helfen verschiedene Möglichkeiten. Und Transparenz.

@Sten ja gut ich hab noch nie verstanden warum mich andere Meinungen interessieren sollten :lurk_rm:

@Tealk War das Ironie? Ich kann das Emoji nicht deuten...

@Tealk Oder meinst du, dass du keine Angst hast, was andere entgegnen, wenn du was sagst?

@Sten warum angst, was will er mir denn tun? Was blödes antworte?
Uhh hab ich angst :happy_rm:

@Sten es gibt halt nicht den geringsten Grund, vor allem bewegst du dich doch eh in mitten von Leuten die dein Hobby teilen.

@Tealk @Sten Wenn ein Spiel etwas anspricht, das dich emotional überfordert¹, kann es schwierig sein, das auszusprechen.

¹: Beispiel: Ich habe einen Fernsehbericht über ein Kind gesehen, dem Granatsplitter aus dem Körper operiert werden mussten. Plötzlich hat meine Vorstellung das Bild meines eigenen Kindes drübergelegt und ich habe zum ersten Mal von einem Video würgen müssen. In so einer Situation ist nichts mit aussprechen, und wenn andere weitermachen, kann das traumatisieren.

@Tealk @Sten … das kann bewirken, dass solche Bilder monatelang nicht mehr weggehen und einem das Spiel für immer verleidet ist.

@Tealk Mein Hobby, ja, aber nicht meine Erfahrungen, meine Gefühlswelt oder meine Position in der Gesellschaft. Wer Sexismus erlebt, hat zu Sexismus in der Spielwelt doch einen ganz anderen Bezug, als ein Mensch, den das im RL kaum betrifft. Wer mal eingesperrt wurde usw.usf. Jede*r hat andere Trigger und persönliche Grenzen. Es gibt so viele Settings. Nicht alle mögen dieselben Genres und Themen. Und das, finde ich, sollte vor dem Spiel klar sein und im Spiel Schutzmechanismen haben. My opinion

@Sten ok ich schein wohl Spiel und Realität strikter zu trennen als du, was im Spiel passiert tangiert mich nur peripher.
Ich Spiele das spiel ja sogar um grenzen auszuloten.

@Sten Wenn ich überlege das ich erst vor kurzem fast eine ganze Karawane einfach in einem Feuerball aufgehen habe lassen weil die guten unter 10% der anwesenden ausgemacht haben; würd ich jetzt in echt auch nicht unbedingt machen.

@Tealk Danke für den Austausch! Ich werde jetzt nicht weiter antworten.

@Tealk @Sten

Beispiel von der Seitenlinie - sah ich unlängst auf so einer "Lines&Veils"-Liste - "Police as positive". Die Spielrunde dazu bestand aus Afroamerikanern.

Rassismus darstellen kann dir eventuell den Spielspass verderben, die SL nötigen ein Bordell auszuspielen, Gewalt gegen Kinder, körperliche Versehrtheit des Lieblingscharakters..

Ich bin nicht der Meinung safety tools sollten immer und automatisch vorkommen, aber bei kurzen Onlinerunden mit Unbekannten, klar, warum nicht.

@suddendice ja wie ich am Anfang sagte, kenn das nur so das man das halt einfach sagt wenn es zu viel ist

@Tealk

Und jetzt kennst du, und sei es auch nur von Erzählungen, auch die Variante dass man es vorher in Erfahrung bringt ;)

Hilft halt einfach wenn man sowas weiss und berücksichtigen kann, bevor du ne ganze Kampagne oder auch nur eine kurze Runde auf einer Convention vorbereitest und erst dann dabei erfährst dass der Plothook für eine Person am Tisch ein totaler Buzzkill ist.

@Tealk aber, wie gesagt, ich benutze das auch nicht konsequent immer so. Hauptsächlich in Konstellationen, in denen die Leute sich nicht so gut kennen.

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@suddendice irgendwie gehe ich einfach davon aus das die Leute erwachsen genug sind und das sagen was sie beschäftigt.

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Moin @Sten, das würde ich so unterschreiben. Wichtig ist aber weniger das konkrete Tool als die Sicherheit das Stop auch Stop heißt und nicht erklärt werden muss. Wie das umgesetzt wird (X-Card etc.) ist eigentlich nebensächlich. @Tealk, Wenn das für dich und deine Mitspieler unausgesprochen klar ist – Glückwunsch!

@taarion finde diese "Klarheit" ist die einzig logische Schlussfolgerung eines "Stop" :what_rm:

Außer es ist der Schäfer der dauernd Wolf schreit.

Gewalt an Kindern 

@Tealk die Klarheit ist nicht das Problem sondern die Reaktion. Wenn nach einem Stop so was kommt wie "Ach komm, das ist doch nur Fiktion" oder "warum soll der Ork jetzt nicht das Kind aufschlitzen?" kann das sehr unangenehm oder gar verstörend sein. Nicht jeder will oder kann über seine Traumata reden. Phobien sind auch so ein Thema. Daher gehört die Akzeptanz üblicherweise zu den Dingen die an Safety Tools dran hängen.

@taarion genau so eine Szene hatten wir schon mal, wobei die SC die Orks dafür auch lange genug Provuziert hatten :happy_rm:

@Sten eher weniger, ich versteh diese soziale Abhängigkeit in so fällen nicht.

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