Obwohl manche Leute wie z.B. Orkenspalter D&D 5e eher mögen als DSA5 muss ich ehrlich sagen, dass ich mich genau anders herum fühle. Und das sage ich als ein langjähriger D&D-Fan. Ja, DSA ist komplexer, aber das ganze System fühlt sich durchdachter an. Man braucht keine 86W12 für die LeP ausrechnen (niemand tut das, also wieso ist es dann eine Option?) und DCs sind auch nicht aus dem Ärmel geschüttelt (Attributwerte haben eine Funktion und sind nicht nur dazu da einen Bonus auszurechnen).

D&D hat auch das komische Problem, dass manche Teile sehr detaillierte Regeln hat und andere wiederum nicht. Vor allem als Neueinsteiger weiß man dann nicht, ob diese Aktion in den Regeln beschrieben wird oder nicht. Bei DSA kann man sicher sein, dass die Regel irgendwo im Buch zu finden ist.

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D&D ist genial, wenn man eigene Welten und Abenteuer schreiben will. Der Großteil der Regeln sind Werte für Zauber, Monster und magische Gegenstände. Es ist also ein Werkzeugkasten von Werten, die man in seine Geschichten einbringen kann. Pflanzen und Alchemisten sucht man aber vergebens, was echt verwunderlich und schade ist. Alle Klassen sind auch in irgendeiner Weise nur Magier.

Wenn man das eher mag, ist D&D 5e ein tolles Spiel.

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