Obwohl manche Leute wie z.B. Orkenspalter D&D 5e eher mögen als DSA5 muss ich ehrlich sagen, dass ich mich genau anders herum fühle. Und das sage ich als ein langjähriger D&D-Fan. Ja, DSA ist komplexer, aber das ganze System fühlt sich durchdachter an. Man braucht keine 86W12 für die LeP ausrechnen (niemand tut das, also wieso ist es dann eine Option?) und DCs sind auch nicht aus dem Ärmel geschüttelt (Attributwerte haben eine Funktion und sind nicht nur dazu da einen Bonus auszurechnen).

Folgen

D&D hat auch das komische Problem, dass manche Teile sehr detaillierte Regeln hat und andere wiederum nicht. Vor allem als Neueinsteiger weiß man dann nicht, ob diese Aktion in den Regeln beschrieben wird oder nicht. Bei DSA kann man sicher sein, dass die Regel irgendwo im Buch zu finden ist.

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D&D ist genial, wenn man eigene Welten und Abenteuer schreiben will. Der Großteil der Regeln sind Werte für Zauber, Monster und magische Gegenstände. Es ist also ein Werkzeugkasten von Werten, die man in seine Geschichten einbringen kann. Pflanzen und Alchemisten sucht man aber vergebens, was echt verwunderlich und schade ist. Alle Klassen sind auch in irgendeiner Weise nur Magier.

Wenn man das eher mag, ist D&D 5e ein tolles Spiel.

@GlowingLantern genau das finde ich eher anstrengend, so viele Regeln braucht doch keiner beim Spielen :what_rm:
Bin aktuell in einer Pathfinder Runde und jedes mal allein von den Feats erschlagen. :eww_rm:

Spiele lieber kleine Regelwerke und entscheide dann nach Gefühl und passend zur Situation.

@Tealk Kleine Regelwerke finde ich auch toll. Ich denke halt nur, dass man das System dann konsistent einfach halten sollte. Pathfinder und DSA sind für Leute geschrieben, die Spaß an Regeln haben und das merkt man. D&D ist irgendwie dazwischen, wo sie die Komplexität früherer Editionen an manchen Stellen beibehalten haben und an anderen Stellen stark vereinfacht haben. Es fühlt sich daher eher wie ein Flickenteppich verschiedener Editionen an, als ein konsistentes System.

@GlowingLantern das einzig noch komplexe Regelwerk das ich gespielt habe ist Shadowrun; da kannste dich auch verlieren drin.

@GlowingLantern das mit dem konsistent einfach halten ist echt nicht so einfach, merk das beim eigenen Regelwerk.

@GlowingLantern @Tealk Habe längere Zeit intensiv DSA gespielt und finde nicht, dass es außerordentlich konsistent ist. Mit der Zeit finden sich immer wieder direkte Widersprüche und Exploits. Ich glaube das liegt an dem schieren Umfang der Regeln und Lore.

Am meisten störte mich jedoch an solchen komplexen Systemen, dass die Regeln einem irgendwann im Weg stehen die eigenen Ideen (bzgl. eines Charakters oder Abenteuers) umzusetzen.

Aber Geschmäcker sind unterschiedlich – und das ist gut so.

@Firnjan ja wenn man so einen Regelfanatiker in der Gruppe hat stimmt das, aber gut das man als GM dann doch immer das letze Wort hat :derp_rm:

@Tealk Ich spiele nicht mehr mit Regelfanatiker:innen – ist mir zu nervenraubend. Bzw. ich spiele hauptsächlich Systeme, die für solche Leute uninteressant sind.

Als Spielleitung versuche ich es eig. eher zu vermeiden das letzte Wort zu haben. Mein Ziel ist es, zw. den Spieler:innen zu vermitteln, die Runde zu moderieren und eine Konsenz zw. allen Beteiligten zu erreichen.

@Firnjan @Tealk Bis jetzt habe ich auch nur mit Leuten gespielt, die sich darauf verlassen haben, dass ich die Regeln kenne. Ich hatte also noch nie Stress mit jemandem gehabt, dass ich irgendwie „falsch“ spiele 😋

@GlowingLantern @Firnjan also ich gehe immer davon aus das die Leute die Regeln für ihre Fähigkeiten wissen, allein bei so großen Regelsystemen kann man nicht alles im kopf haben.

@Tealk @Firnjan Ja, genau. Bei generellen Fragen war ich halt natürlicherweise immer der Ansprechpartner.

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